Finale 08.07.2017

Hallenturnier 2017

Internet Redaktion

 

Die Internet Redaktion soll als Bildungsangebot an die Teilnehmer der Liga verstanden werden. Sie sollen redaktionelles Arbeiten lernen und sich aktiv an der Gestaltung und den Inhalten des Internet-Auftritts der Nordstadtliga beteiligen

Bericht unserer Internetredaktion über das WM - spektakel der Strassenfussballer in München, an dem 4 Mannschaften der Liga teilnahmen ..
Redaktion : Vitalia , Mohammed Bassal , Ahmet , Mohammed El Yakoubi
Nach dem schönen Eröffnungsfest, kam dann die bittere Enttäuschung: Die Schlafquartiers! Unsere 40 Spieler müssen in einer Halle auf Sportmatten und Feldbetten schlafen, die Betreuer schlafen auf dem Boden in Umkleidekabinen. Die Turnhallenanlage teilen wir uns mit ca.50 Brasilianern, Stuttgartern, Schweizer, Italienern und eigentlich auch mit Leuten aus Costa Rica (Die aber nicht aufgetaucht sind). Alle 120 Menschen dürfen sich gerade mal 3 Toiletten teilen, obwohl es in der Halle noch mehr Toiletten gibt. Laut Hausmeister dürfen diese nicht geöffnet werden. 3 Toiletten sind eindeutig zu wenig ist! Doch das ist noch das kleinste Problem, denn der Zustand der Toiletten ist wirklich widerlich, es ist unvorstellbar, dass es Leute gibt, die tatsächlich an die Wand urinieren und nicht wissen, dass man nach dem Toilettengang abspülen sollte. Der Verdacht der Jungs richtet sich gegen die Brasilianer. Einige Spieler sind so angeekelt von den Sanitäranlagen, dass sie sogar bis nach McDonalds laufen, um nicht die Toiletten in der Halle benutzen zu müssen. Die erste Nacht war für alle sehr anstrengend, denn es war natürlich sehr ungewohnt mit 40 Mann, auf unbequemen Matten, in einer Halle zu schlafen. Außerdem wurde bis in die frühen Morgenstunden Fußball gespielt. So hatte sich niemand die Schlafstätte vorgestellt, bereits nach der ersten Nacht sagen einige Spieler, dass sie nie im Leben mitgefahren wären, hätten sie gewusst, dass sie in diesen Verhältnissen schlafen müssen. Überhaupt: alle sind enttäuscht, mit einer so schlechten Organisation hatte keiner gerechnet, Erwin Fischer sagt „Es ist definitiv die letzte München-Fahrt, die wir machen!“
Morgens war die bittere Enttäuschung komplett: „das Frühstück“. Man könnte es aber eher Obdachlosenfrühstück nennen: eine Scheibe Aldi-Brot oder eine Scheibe Toastbrot, ein Stückchen Butter, ein Stückchen Marmelade, eine kleine Schüssel Cornflakes und ein Apfel. Zu trinken gab es löslichen, warmen Eistee und Kakao oder "Kaffe", den man eigentlich auch Kakao nennen könnte. Soweit so gut, man durfte aber von allem nur ein Stück nehmen, worauf die Köchinnen strengstens geachtet haben. Dieses Frühstück macht niemanden satt und erst recht macht es keinen Fußballspieler fit für einen ganzen Spieltag.
Und auch sonst lässt die Organisation der ganzen WM vieles zu wünschen übrig; z.B. kostet es die Spieler 50 Cent auf die Toilette zu gehen, so gehen jeden Tag pro Spieler ca. 2 € nur fürs Pinkeln drauf. Wir dachten eigentlich, dass wir hier Gäste sind und Gästen sollte eigentlich der freie Toilettegang gewährt sein. Es ist wirklich enttäuschend, dass die WM nicht besser organisiert ist.

Das Wetter ist auch miserabel, was die ganze Stimmung noch mehr trübt. Und als ob das nicht genug wäre, durften wir folgendes am ersten Spieltag erleben:
Als erstes Spiel der WM sollte FC Barcelinho gegen Red Devils (München) spielen, allerdings erschien das Münchener Team nicht. Voller Zuversicht und Spiellust wärmten sich die Spieler von Barcelinho auf und warteten vergebens auf den Gegner, der bis zum Ende des Tages nicht erschien. Die Barcelinhos waren natürlich sehr enttäuscht, denn sie hatten sich auf ein spannendes Spiel gefreut. Mehmet (Torwart der Barcelinhos): „Das fängt ja gut an! Trotz Heimvorteil kommen die nicht pünktlich! Was soll das?“. Das Spiel Cologne Playaz (Köln) gegen NK Duplek Staserska (Slowenien) wurde vorverlegt (spielten 1:10), sodass die Barcelinhos zweimal hinter einander spielen mussten.

Ein sehr spannendes Spiel: Black Tigers Truderig gegen FC Barcelinhos. Schon am Anfang des Spiels lag Barcelinho deutlich in Führung, in der 30. Sekunde stand es 0:1. Kurz darauf das 0:2 vom Mittelfeld direkt ins Tor. Beide Tore wurden vom Spitzenspieler Orkun geschossen. Torwart Mehmet überzeugte mit guten Paraden im Tor. Nachdem 1:2 nahm das Spiel deutlich an Härte zu. Der Schietsrichter pfiff ein Faul nach den anderen. Mehmet verwandelte einen Elfmeter zum 1:3. Zur Halbzeit stand es dann 2:4 und zu aller Überraschung schafften die Gegner den Ausgleich zu 4:4. Mit diesem Stand ging das wohl spannendste Spiel des Tages zu Ende.

Das fairste Spiel des Tages war es, als die 4.Hafengeneration gegen VS. Islamabad (Pakistan) spielte. Fairplay stand für die Hafengeneration an erster Stelle, denn sie verzichteten auf einen Mann, weil den Pakistanern auch ein Spieler fehlte. Von Anfang an gab jede der Mannschaften ihr Bestes, aber die Pakistaner führten schon nach 4 Minuten 0:3. Um so unglaublicher war es, dass die 4. Hafengeneration bis zur Halbzeit den Ausgleich schaffte und sogar mit einem Tor die Führung übernahm (4:3). Zum Schluss des Spiels gab es richtig Grund zu feiern, denn die 4.Hafengeneration siegte mit stolzen 8:4.
Sehr eintönig dagegen war das Spiel der Barcelinhos gegen Cologne Playaz, denn die Barcelinhos waren dem Gegner um einiges überlegen und schossen spielerisch ein Tor nach dem anderen. Endstand: 8:0!!!
Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher Tag für die Dortmunder U16 Mannschaften, denn sie haben jedes Spiel gewonnen und ein Unentschieden gespielt.
V.A.M.
  • Gewinner LWL Jugendförderpreis 2012

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  • Platz 2 Intergrationspreis Stadt Dortmund 2013
  • Gewinner des Integrationspreises 2013 von DFB und Mercedes Benz